Deine alte Katze frisst schlecht? Woran es liegen und was helfen kann
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Viele Katzenhalter kennen diesen Moment: Die geliebte Seniorkatze sitzt vor dem Napf, schnuppert kurz am Futter und geht wieder weg. Gerade bei älteren Katzen verändert sich das Fressverhalten oft schleichend. Plötzlich wird weniger gefressen, Lieblingsfutter bleibt stehen oder die Katze wirkt insgesamt mäkeliger als früher. Das verunsichert viele Besitzer verständlicherweise, denn Fressen gehört zu den wichtigsten Zeichen für Wohlbefinden und Gesundheit.
Doch nicht jede Veränderung bedeutet sofort eine schwere Erkrankung. Mit zunehmendem Alter verändern sich viele Prozesse im Körper einer Katze. Der Stoffwechsel arbeitet langsamer, die Aktivität nimmt ab und auch die Sinne verändern sich. Dadurch wird das Thema Ernährung im Alter oft deutlich sensibler als in jungen Jahren.

Warum ältere Katzen oft schlechter fressen
Mit zunehmendem Alter verändert sich der gesamte Organismus der Katze. Seniorkatzen schlafen mehr, bewegen sich weniger und verbrauchen insgesamt weniger Energie. Dadurch sinkt häufig auch der Appetit. Viele ältere Katzen benötigen schlichtweg kleinere Portionen als früher.
Hinzu kommt, dass Geruchs- und Geschmackssinn im Alter nachlassen können. Katzen orientieren sich beim Fressen sehr stark über den Geruch. Wenn dieser schwächer wird, wirkt selbst das bisherige Lieblingsfutter plötzlich weniger interessant. Manche Katzen schnuppern nur noch kurz am Napf und wenden sich wieder ab, obwohl sie eigentlich Hunger haben.
Gerade deshalb reagieren viele ältere Katzen empfindlich auf Konsistenz und Temperatur des Futters. Weiches Nassfutter wird oft besser angenommen als harte Kroketten. Zusätzlich hilft es vielen Katzen, wenn das Futter leicht erwärmt wird. Durch die Wärme entfalten sich die Gerüche intensiver und regen den Appetit an.
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